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Kapitel 56: Kodo (コード, Koodo)[]

BorutoKapitel056

Nach der Rettung von Konohagakure sitzt Boruto in einem Fernsehstudio und wird von einem Moderator zu den vergangenen Ereignissen befragt. Andernorts in der Stadt begutachtet Amado gerade zusammen mit seiner neuen Assistentin Sumire Kawakis wiederhergestellten rechten Arm und ist zufrieden, dass der Körper des Jungen sich gut zu erholen scheint. Katasuke ist fasziniert von der Technik und Amado erklärt ihm, dass der Arm nur deshalb so einwandfrei funktioniert, da er aus Zellen aus Kawakis Körper besteht. Während der Unterhaltung lässt Sumire durchblicken, dass sie in Boruto verliebt ist. Als Kawaki das Untersuchungszimmer verlässt, will Amado ihm noch etwas sagen, lässt es dann aber sein. Borutos Klassen- und Teamkameraden überlegen derweil, wie es mit ihrem Kumpel und der allgemeinen Situation weitergehen soll. Boruto darf auf keine Mission mehr gehen, da das Risiko eines Ausbruchs von Momoshiki zu groß ist. Nach seinem Interview sitzt der junge Uzumaki allein auf dem Felsgesicht seines Vaters. Kawaki kommt und leistet ihm Gesellschaft. Auch sie diskutieren, was man gegen das Kaama machen könnte. Kawaki hat sich da etwas sehr gewagtes ausgedacht, das womöglich helfen könnte. Er schlägt vor, Boruto solle sich ein eigenes Gefäß erschaffen, in welchem er zu gegebener Zeit wiedererweckt werden kann. Boruto ist skeptisch, da dabei jemanden opfern müsste - das kann er nicht. Kawaki beruhigt ihn, dass er sich darüber nicht so sehr Sorgen machen muss. Ihm schwebt als Kandidat Koodo vor, der als einziger neben Kawaki Isshikis Ritual überlebt hat. Auch Amado klärt gerade Naruto und Shikamaru über den letzten verblieben Inneren von Kara auf. Er muss ausgeschaltet werden, damit man sich in Ruhe über den Umgang mit dem Juubi Gedanken machen kann. Amado warnt, dass der feindliche Junge nicht unterschätzt werden dürfe, da er die Kraft des Kaama nutzen kann, ohne irgendwann als Gefäß zu enden.
Der angesprochene Koodo ist in diesem Augenblick in einer tief verschneiten Landschaft unterwegs zu einer Tür in einem kleinen Berg. Die zwei Wachen davor bedeuten ihn umzukehren, da sie ihm keinen Eintritt zu Lord Boros Einrichtung gewähren werden. Koodo macht sich zum Kampf bereit, in dem seine Hände zu riesigen Klauen werden. Er pariert die Angriffe der Wachen und lässt mit einem Schwung seiner Hände sechs Nietenbänder entstehen, die sich über den Boden spannen. Daraufhin löst er sich in Luft auf. Hinter dem Rücken eines der Wächter erscheint er aus dem Nietenband und rammt diesem seine Klaue durch den Körper. Die verbliebene Wache bemerkt nun über seinem Körper ebenfalls ein Band, aus welchem eine Klaue herausragt und ihm die Kehle durchschneidet. Koodo freut sich, nun endlich ins Warme zu kommen.
Amado erklärt weiter, dass die Körper der Kara-Mitglieder modifiziert wurden, um sie stärker zu machen. Koodo wurde hingegen modifiziert, um seine Kräfte zu bändigen und nicht mächtiger als sein Herr Jigen zu sein. Das hat Koodo aus eigenem Antrieb getan, da er Jigen oder vielmehr Isshiki vergöttert. Nur Amado ist in der Lage, ihm bei Bedarf seine wahren Kräfte zurückzugeben. Weiter bemerkt der Wissenschaftler, dass es noch einige weitere modifizierte Kara-Mitglieder gibt, die Jigens Stärke übertroffen haben. Diese wurden allerdings auf dessen Geheiß abgeschaltet und weggeschafft. Nur Koodos unbestrittener Loyalität ist es zu verdanken, dass dieser nicht das Schicksal teilt. Naruto erkennt den ernst der Lage und möchte ein Treffen der Kage einberufen. Oben auf den Felsköpfen erklärt Kawaki Boruto, dass es nicht einfach wird, dem starken Koodo das Kaama einzupflanzen und er auch nicht weiß, ob das überhaupt funktioniert, da dieser schon eines hat. Boruto ist trotzdem bereit und will für diese Konfrontation trainieren.
In Boros Versteck trifft Koodo auf einen alten Mann namens Bagu, dem er die Probleme von Kara mitteilt. Er weist des Weiteren darauf hin, dass sich in dieser Einrichtung Cyborgs befinden, die eigentlich nicht mehr existieren sollten. Bagu ist verunsichert, doch Koodos einschüchterndes Auftreten lässt in einlenken und er führt den Jungen in eine Kammer mit einem großen Tank. In diesem steht eine schlafende Frau, Eida, welche alles über die Welt wissen soll und welche Koodo für sich rekrutieren will.

Kapitel 57: Eida (エイダ, Eida)[]

BorutoKapitel057

Koodo ist überrascht, dass Boro tatsächlich die geheimnisvolle Eida verschont hat und sie stattdessen in einem Tank aufbewahrt. Der alte Bagu wundert sich, dass Koodo Jigen nichts von Boros Verrat berichtet hat. Koodo wollte es jedoch mit eigenen Augen sehen - und auch nicht später derjenige sein, der seinen Kumpel Boro beseitigen muss. Bagu warnt davor, Eida aufzuwecken, denn sie sei mächtiger als alle anderen und lässt sich nicht so einfach benutzen. Ohne weiteren Kommentar zerschlägt Koodo die Front des Tanks mit seiner Klaue und Eida entsteigt diesem.
Im Büro des Hokages hält Naruto zusammen mit Shikamaru in diesem Moment eine Versammlung der fünf Kage online ab. Sie beraten sich über Koodo und seinen Rachefeldzug, das Juubi sowie das Hauptversteck von Kara, welches in einer anderen Dimension nicht auffindbar ist. Des Weiteren stellen sie die Vertrauenswürdigkeit von Amado in Frage und weisen auf den Umstand hin, dass Naruto im schlimmsten Fall bereit sein muss, seinen Sohn zu töten. Nach der Versammlung spricht Naruto mit Amado, der ihm erzählt, dass Sasuke für diesen Schritt bereit wäre. Der Hokage will nicht glauben, dass sein Sohn zu jemand - etwas - anderem werden kann, bis es wirklich passiert. Amado kann ihm das nachfühlen, denn er selbst hatte eine Tochter, die vor einigen Jahren verstarb. Er gibt Naruto eine Droge mit, die die Kraft des Byakugan unterdrücken kann. Da das Byakugan seinen Ursprung bei den Ootsutsukis hat, könnte es helfen, das Aufkommen Momoshikis in Boruto für eine gewisse Zeit zu verzögern. Eine Nebenwirkung könnte dabei aber auch der Tod sein. Naruto soll sich diese Entscheidung genau überlegen, bevor er Boruto die Droge gibt und ermahnt ihn, dass diese Droge auf keinen Fall in die Hände von Hinata und Himawari geraten darf.
In Boros versteckter Einrichtung begrüßt Koodo Eida, doch diese ignoriert ihn. Er befiehlt ihr mit ihm zu reden und bedroht sie mit einer Klaue, die aus einem Nietenband auf ihrem Körper erscheint. Er erklärt, er würde sie töten, wenn sie nicht kooperiert. Sie lässt es darauf ankommen und als Koodo sie attackieren will, sind seine Fähigkeiten gehemmt. Sie möchte sich eben frischmachen gehen, deshalb hat sie ihn ignoriert. In der Bar im Versteck ist sich Koodo über seinen Fehler gegenüber einer junge Frau bewusst - er merkt, dass er sich zu ihr hingezogen fühlt. Bagu meint aufgebracht, dass es Eidas Fähigkeit sei, anderen Leuten das Herz zu stehlen. Koodo ist beeindruckt, dass sie neben der Hellseherei auch diese Fähigkeit hat. Die junge Frau kommt zu ihnen in die Bar und erklärt, dass das Hellsehen nicht so spannend ist, auch wenn es ab und zu interessante Dinge zu sehen gibt. Sie kann sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit, bis zu ihrer Geburt, sehen und ist in der Lage die aktuellen Geschehnisse wiederzugeben. In die Zukunft kann sie nicht sehen. Eida weiß, dass Koodo nach einer Möglichkeit sucht, seine Kräfteunterdrücker loszuwerden, doch sie kann ihm nicht helfen. Nur Amado kann das - und auch nur mithilfe fälschungssicherer biometrischer Daten seiner selbst. Daher müssen sie irgendwie an Amado herankommen. Eida schwört außerdem, dass sie Amado tötet, sobald sie ihn trifft. Der Grund dafür liegt in ihrer Fähigkeit, die Leute in ihren Bann zu ziehen. Sie gibt Amado die Schuld dafür, dass sie nie mehr eine echte Liebe fühlen kann. Auch Bagu und Boro sind ihr in irgendeiner Weise erlegen - nur Isshiki nicht. Eida beschreibt, dass nur Blutsverwandte und Ootsutsukis nicht von ihren Fähigkeiten beeinflusst werden. Koodo erkennt, dass Kawaki und Boruto Kandidaten für eine echte Beziehung mit ihr wären, da sie unter dem Einfluss eines Ootsutsukis stehen. Eida stimmt ihm zu, doch ihr reicht einer der beiden, da Koodo schließlich noch jemanden für das Juubi benötigt. Bagu erkennt, dass die beiden verrückt sein müssen, während diese einen Toast auf ihr Vorhaben aussprechen.

Kapitel 58: Idioten, Krallen und Mistkerle (馬鹿と鋏とクソ野郎, Baka to hasami to kuso yaroo)[]

BorutoKapitel058

Naruto bespricht mit seinem Sohn die Situation mit den Pillen, die die Übernahme eines Ootsutsukis unterdrücken sollen. Während Boruto das Medikament untersucht, erklärt sein Vater ihm, dass es ein Wagnis sei, dieses einzunehmen. Ohne lange Bedenkzeit schluckt der Junge eine der Pillen. Naruto ist völlig entsetzt, doch Boruto macht ihm klar, dass er ohnehin keine andere Wahl hat. Wenn er es nicht versucht, wird er über kurz oder lang zu Momoshiki Ootsutsuki. Etwas später sitzen Sarada, Mitsuki, Kawaki und Boruto zusammen in einer meditativen Runde, um Chakra aufzubauen. Jedoch wird die Runde immer wieder durch die Streitereien von Kawaki und Boruto gestört. Kawaki befürchtet, Boruto würde nicht mehr den Plan verfolgen, Koodo mit dem Kaama zu belegen. Sarada ist erzürnt und bittet um Ruhe, doch Kawaki hält nichts von dieser viel zu langsamen Art des Trainings. Er möchte durch Kampf Erfahrung sammeln, so wie er es damals mit Jigen auf brutale Art und Weise gelernt hat. Mitsuki ist sowohl Kawakis als auch von Saradas Sicht nicht ganz abgeneigt, doch Boruto hält zu seiner Team-Anführerin. Der Streit wird handfest und die vier beginnen sich zu attackieren. Als es plötzlich zu gefährlich wird für Sarada, geht Boruto dazwischen und will das endgültig klären. Kawaki und er wollen einen Kampf austragen - wer gewinnt, entscheidet über die Art des Trainings. Sie bekämpfen sich erbittert, doch Boruto hat mit seinem Kaama einen Vorteil und kann Kawakis Jutsu absorbieren. Mit seinem Raiton: Jinraisen versetzt Boruto seinem "Bruder" den entscheidenden Schlag. Der Kampf ist vorbei, doch Kawaki ringt innerlich damit, die Niederlage einzugestehen. Boruto spürt, was in ihm vor geht und macht Kawaki deutlich, dass er Vertrauen zu seinen Freunden haben muss. Kawaki hätte keine Schuld an dem was passiert ist und dass sie zusammen als Shinobi die Bösen aufhalten müssen. Naruto und Konohamaru, die die Gruppe beobachten, sind beeindruckt von Borutos Entwicklung und seiner Ähnlichkeit zum Siebten. Kawaki gibt sich geschlagen und macht das Training jetzt so mit, wie die anderen es für richtig halten. Innerlich spornt er sich noch einmal selbst an, noch viel stärker zu werden - genauso wie Naruto es den Kindern wünscht.

Kapitel 59: Ritter (騎士, Naito)[]

BorutoKapitel059

Der kindliche Kawaki wurde in der Vergangenheit von Koodo angegriffen, da dieser eifersüchtig auf ihn war. Sein großer Wunsch war es, das Kaama für Isshiki zu tragen, doch nun trägt es der andere Junge. Kawaki erwacht aus diesem Traum und erzählt davon. Amado erklärt ihm, dass er im Grunde immer noch ein Gefäß sei, jedoch ohne Funktion. Er könne diese Kraft frei von Isshiki wieder herstellen, wenn der Junge es wollte. Kawaki ist erzürnt, dass Amado sowas überhaupt denkt, da er das Kaama gehasst hat und bestimmt kein neues haben will. Amado argumentiert weiter, dass der Plan, Koodo Borutos Kaama zu übertragen Ungewissheiten mit sich bringt. So ist unklar, ob der Gegner durch sein eigenes fehlerhaftes Kaama ein zweites annehmen kann. Es besteht außerdem das Risiko, dass die Aktion zu langwierig wird und Koodo seinen Racheplan viel schneller umsetzt. Amado glaubt auch nicht, dass Naruto gegen den letzten von Kara bestehen kann, sodass sie alle viel stärker werden müssen. Und das ginge nur mit einem neuen Kaama, das ihm als reine Waffe dienen kann. Kawaki lehnt das ab und verschwindet.
In Boros Versteck fragt Eida Koodo, ob er nicht Gnade mit dem Hokage walten lassen will. Koodo verneint das, doch Eida bittet ihn, wenigstens Kawaki gegenüber nicht zu erwähnen, dass sie beteiligt ist. Er soll sich schließlich in sie verlieben. Der alte Bagu ist schockiert über die beiden und versucht sie immer wieder zum Gehen zu bewegen. Eida will aber keine Eile aufkommen lassen, da noch zu viele nach Koodo suchen. Außerdem erwähnt sie, dass sie keine kämpferischen Fähigkeiten besitzt, lediglich das Senrigan - ihre Sicht auf gegenwärtige und vergangene Ereignisse. Koodo erklärt sich bereit, ihr beschützender Ritter zu sein, zweifelt aber, ob er wirklich immer in ihrer Nähe sein kann. Eida hat dafür eine Lösung - einen weiteren Ritter.
In Konoha trifft Shikadai Kawaki, der, noch in Gedanken versunken, seinen Kameraden aus versehen anschreit, dies aber gleich bereut. Sie gehen zusammen die Straße entlang und Shikadai beruhigt ihn, dass die schauenden Menschen nur unsicher sind und er sich keinen Kopf zu machen braucht. Im Labor versucht Sumire von Amado zu erfahren, was er mit dem neuen Kaama bei Kawaki meinte. Er ist sauer, weil sie scheinbar nicht zugehört hat und fragt sich, ob sie ihn ausspionieren soll. Sie erwidert aber, dass sie nur seine Intention dahinter nicht verstehe und er beschreibt ihr den Sachverhalt noch einmal.
Zurück im Versteck in der Schneelandschaft lässt Eida einen weiteren Tank öffnen. Als Koodo hineinschaut, ist dieser jedoch leer. Plötzlich klammert sich ein kleiner Junge an seinen Rücken und will wissen, ob er der Neue seiner Schwester ist. Koodo will ihn angreifen, doch Eida beschwört ihn, dies lieber nicht zu tun. Der Kleine schreit Koodo an, dass er seine Schwester besser gut behandelt, sonst würde er ihn niedermetzeln. Koodo ist etwas perplex und gibt nach, versichert ihm aber, nichts von seiner Schwester zu wollen. Auf einmal betreten weitere Wachen den Raum und Eida lässt ihrem Bruder freie Hand. Als die Wachen im Begriff sind anzugreifen, werden sie einer nach dem anderen von den Effekten ihrer eigenen Waffen niedergestreckt. Koodo erkennt das Muster und fragt, ob der Junge die Angriffe spiegelt? Eida ergänzt, dass bei der bloßen Vorstellung eines Angriffs auf ihren Bruder, dieser Angriff den Angreifer schon selbst trifft. Dieser zweite "Ritter" ist außerdem immun gegen ihre Fähigkeit, Herzen zu stehlen - es ist ihr kleiner Bruder Daimon.
Sumire ist sich noch immer nicht sicher über die Absichten von Amado - vor allem, weil sie sich um Kawaki sorgt. Amado findet ihr Verhalten und ihre Strategie mehr Informationen zu erhalten lächerlich und wundert sich, ob sie besonders schlau oder besonders dumm ist. Sie schließt daraus, dass er tatsächlich etwas plant, während er schließt, dass sie tatsächlich dumm ist.